Eigentlich war das nächste Weihnachtsschwimmen für 1993 geplant. Weil in diesem Jahr jedoch viele der aktiven Mitglieder aus schulischen, beruflichen oder privaten Gründen nicht abkömmlich waren, entschied sich die Wasserwacht Ainhofen schweren Herzens, es um ein Jahr zu verschieben. Allein für Training, Einstudierung des Märchens und Dekoration waren zuletzt mehr als 3000 Stunden nötig gewesen, und dafür brauchte es erfahrene Helfer mit viel Zeit.
Am 10. Dezember 1994 um 19 Uhr eröffnete die Kapelle Albersbach-Indersdorf das Weihnachtsschwimmen. Was an diesem und den drei weiteren Abenden folgte, war das Optimum dessen, was in diesem Rahmen an Perfektion und Leistung zu erreichen war.
Die Jugendgruppe, die Damen und die Taucher wuchsen über sich hinaus. Es stimmte das Programm, die Kleidung, die Beleuchtung, die Musik, es stimmte einfach alles. Als dann noch die bekannten Melodien durch das als Urwald dekorierte Hallenbad schallten und „Das Dschungelbuch“ aufgeführt wurde, waren alle begeistert: die Zuschauer über das, was sie sahen, die Akteure über das, was sie geleistet hatten.
Den Abschluss des zweistündigen Beisammenseins bildeten wie immer, und mit der gleichen beschaulichen Stimmung wie in den Anfangsjahren 1976 und 1977, die brennenden Kerzen, der Christbaum und die gemeinsam gesungenen Weihnachtslieder.



